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ZIM-Netzwerk „Stadtklima“ erfolgreich in die Projektphase 1 gestartet

Das Netzwerk „Stadtklima“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), derzeit in der 1. Phase mit 90 % der bewilligten Kosten für das Management des Netzwerkes, gefördert.

ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitenden wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig unterstützt und damit ein Beitrag zu deren Wachstum verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden. Ein Netzwerk besteht aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die unter einem Oberthema (hier „Stadtklima“) in Kooperation innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln wollen. Für organisatorische Aufgaben setzen sie eine Netzwerkmanagement-Einrichtung (hier GEMIFO) ein. Die beteiligten Unternehmen erreichen mehr Wettbewerbsfähigkeit durch:

  • Nutzung und Förderung der eigenen Kompetenzen
  • die Verbindung zwischen Wissenschaft und Industrie
  • die Beteiligung an einer umfangreichen Ideen-, Wissens- und Kooperationsplattform
  • branchenübergreifende Kooperation bei Entwicklung und Vertrieb

Einen wesentlichen Schub dabei soll von dem vom BMWi geförderten Netzwerkmanagement des Kooperationsnetzwerkes ausgehen. Wesentliche Aufgaben des Netzwerkmanagements sind:

  • Unterstützung bei der Partnerfindung und Ideenkonkretisierung
  • Ideen-, Kompetenz- und Personalaustausch bei der Umsetzung von FuE-Projekten
  • Management der Aktivitäten im Netzwerk

Das Netzwerkmanagement wird beim Netzwerk „Stadtklima“ von der GEMIFO Gesellschaft für Mittelstandsförderung mbH mit den Netzwerkmanagern Gisela Carraß, Olaf Schliebe und Dr. Gunter Mann übernommen. Sie koordinieren u.a. alle Aktivitäten, geben Hilfestellung bei Ideenfindung und Projektantrag und führen Unternehmen zusammen. ZIM-Kooperationsnetzwerke haben in der Regel zwei Phasen, wobei jede Phase neu beantragt werden muss:

1. Phase (maximal 12 Monate):
Erarbeitung aller Dokumentationen sowie Netzwerkkonzeption und -verträge, Etablierung des Netzwerks (Workshops, Networking, Kooperationen, Öffentlichkeitsarbeit) und Erstellung einer technologischen Roadmap mit den konzipierten FuE-Projekten. Unser Ziel dabei ist, dass jeder Netzwerkpartner in mindestens einem Einzel- oder Kooperationsprojekt eingebunden ist.

2. Phase (in der Regel 24 Monate):
Unterstützung bei der Beantragung und Umsetzung der FuE-Projekte der Netzwerkpartner und Vorbereitung der Markteinführung. Ziel ist, dass jeder Netzwerkpartner seinen Förderantrag für das jeweilige (Teil-)Projekt mindestens eingereicht hat.

Im Fokus des Kooperationsnetzwerkes „Stadtklima“ sind Entwicklungen innovativer Produkte und Dienstleistungen, mit denen aktuelle technische Entwicklungen und daraus resultierende neue Möglichkeiten für die lokale Verbesserung der klimatischen Bedingungen genutzt werden. Wichtige Themenfelder sind:

  • Steigerung der Standortqualität durch Begrünung, ein an extreme Wetterereignisse angepasstes Gesundheitssystem, Vermeidung des Überschreitens von Grenzwerten und Verkehrseinschränkungen
  • Schaffung von Möglichkeiten zur Erfassung und Prognose durch ein Sensor-Netzwerk für Stadt-Klima-Warnungen
  • Förderung der Gesundheit durch Vermeidung und Reduzierung von Abgasen, Feinstäuben, Abwärme, Lärm
  • Abmilderung der Folgen des Klimawandels durch Verminderung von Extremereignissen (Starkregenfälle, Hitze und Trockenheit, Wind, UV-Strahlung…)

16 Klein- und mittelständische Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen sind derzeit im Netzwerk „Stadtklima“ aktiv, u. a. sind das:

Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern), Green Planet GmbH, Gruneberg GmbH, HanseGrand Klimabaustoffe, ILD GmbH, Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP), Optigrün international AG, TU Berlin, Verticalgreendesign GmbH, Vertiko GmbH, Vulkatec Riebensahm GmbH, ELK-Gesellschaft für Erstellung, Layout und Konzeption elektronischer Systeme mbH.

Die Phase 1 unseres Netzwerkes läuft bis 31.10.2018. Nach derzeitiger Planung ist die Weiterführung des Netzwerkes in Förderphase 2 mit anfangs etwa sechs Einzel- bzw. Kooperationsprojekten beabsichtigt. Dabei werden u. a. Themen wie Mooswände, kombinierte SolarGrünwände, Fahrradschnellwege und mobile Messeinrichtungen behandelt.

Der Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG) unterstützt das Netzwerk, ein Teil der Netzwerkpartner sind FBB-Mitglieder.

Weitere Informationen und Teilnahme am Netzwerk: www.gemifo.de

Foto:

Foto 1: Auch mit begrünten Dächern zu einem angenehmeren Stadtklima. Das ZIM-Netzwerk „Stadtklima“ ist erfolgreich gestartet Quelle: BuGG

Foto 2: Zu einer lebenswerten Stadt gehört lebendiges Grün Quelle: Gunter Mann/BuGG

Foto 3: Begrünte Fassaden filtern Staub und mindern den Straßenlärm Quelle: Gunter Mann/BuGG

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